Projekt-Liste

Klicken Sie auf das Bild, um direkt zur Projektbeschreibung zu gelangen.

Ausarbeitung und Umsetzung

Samedan_2017: Regionalflughafen

Restaurierung und Hotelneubau

St.Moritz_2021: Hotel La Margna

Sanierung

Zuoz_2021: Chesa Planta

Küchensanierungen

Samedan_2020: Suot Staziun

Renovierung

S-Charl_2020: Crusch Alba e Alvetern

Sanierung und Renovation

Samedan_2019: Chesa Graf

Umnutzung Reformierte Kirche

Celerina_2020: Bel Taimpel

Beschreibung

Ausarbeitung und Umsetzung

Regionalflughafen,
Samedan_2017

• Partner: Hosoya Schaefer Architects

Der höchstgelegene Regionalflughafen Europas (1707 m über NN) soll modernisiert und als Zollflughafen ausgebaut werden. In mehreren Phasen sollen die bestehenden Gebäude ersetzt und die umfangreiche Infrastruktur bedarfsgerecht erweitert werden. 
Es soll eine Baulösung entwickelt werden, die stufenweise realisiert werden kann, wirtschaftlich zu bauen und zu betreiben ist und flexibel genug ist, um zukünftige Anforderungen zu erfüllen.

Restaurierung und Hotelneubau

Hotel La Margna,
St. Moritz_2020

• Partner: Divercity Architects

Das Hotel La Margna wurde in den Jahren 1906-1907 im traditionellen Engadiner Stil nach den Plänen des Architekten Nicolaus Hartmann erbaut. Im Jahr 1911 wurde der Ostflügel um drei Stockwerke erweitert. Der Anbau wurde vom St. Moritzer Architekten Valentin Koch, Büro Koch und Seiler Architekten St. Moritz, entworfen. Seither wurden verschiedene, nicht dokumentierte Umbauten und Renovierungen durchgeführt. Das äußere Erscheinungsbild hat sich jedoch im Laufe der Zeit nicht wesentlich verändert. 
Um das Hotel La Margna wirtschaftlich und zeitgemäß betreiben zu können, plant der Eigentümer eine Renovierung und Erweiterung der Hotelanlage.
 Die Projektentwicklung basiert auf den Entwürfen des Architekten Nikolas Travasaros von Divercity Architects (www.divercityarchitects.com, London und Athen). Das Amt für Denkmalpflege Graubünden ist in die Projektentwicklung eingebunden, um eine verträgliche Sanierung des bestehenden Hotels unter Berücksichtigung der größtmöglichen Erhaltung der historisch wertvollen Bausubstanz zu gewährleisten. 
Zur Realisierung des Bauvorhabens war eine Anpassung der Raumplanung der Gemeinde St. Moritz notwendig. Zu diesem Zweck wurde das Areal des Hotels La Margna von der Zone Dorf in eine Hotelzone La Margna umgewandelt und das Baugesetz der Gemeinde St. Moritz im entsprechenden Artikel geändert. Der Generalbebauungsplan und der Generalgestaltungsplan für das Hotel La Margna bilden die Grundlage für die Umsetzung dieses Projekts. Zu diesem Zweck wurde die STW AG für Raumplanung (www.stw.ch) in das Projektteam einbezogen.

Sanierung

Chesa Planta
Zuoz_2021

• Partner: Urs Padrun Architektur (Lead Architekt)

Im Rahmen eines privaten Wettbewerbs gewann Urs Padrun mit seiner Projektidee, dass im unteren Hausteil, neben zwei Wohnungen, das Kulturarchiv Oberengadin einziehen kann. Wir freuen uns sehr, dass wir das Projekt in der Werkplanung und Ausführung mit Urs realisieren dürfen.Urs Padrun umschreibt das Projekt mit den folgenden Worten: "
Mitten in Zuoz, am grossen Dorfplatz gelegen, bilden die beiden Planta-Häuser, das obere und das untere, ein eindrückliches Ensemble.
Beide Hausteile stehen unter demselben First und sind mit Einbezug älterer Bausubstanz und eines mittelalterlichen Wohnturms gewachsen und um 1760 umfassend ausgebaut und umgestaltet worden. Dabei ist trotz des herrschaftlichen Anspruches die ursprüngliche bäuerliche Typologie immer noch ablesbar. Dieser barocke Umbau sowie bauliche Ergänzungen von 1920 prägen ihr heutiges Aussehen.
Das untere Planta-Haus geht auf einen in Zuoz noch häufig vorkommenden älteren Engadiner Haustyp zurück. Es verfügt über ein Durchfahrtsgeschoss mit darüber angeordnetem Wohn- und Schlafgeschoss.
Die Wohnräume sind der Bauherrschaft entsprechend grosszügig und repräsentativ ausgelegt. Auch die Dimensionen der dahinter liegenden Stallscheune beeindrucken. Zum Plaz hin ist im Haus als öffentlicher Versammlungsort eine kleine Loggia integriert, die heute noch – beispielsweise am Chalandamarz genutzt wird.
Kernelement der zukünftigen Nutzung wird die Integration des Kulturarchivs Oberengadin sein. Dieses wird hier am Plaz in Zuoz einen seiner Aufgabe gerechten zentralen Standort mitten im Dorf erhalten.
Gekonnt kann der neue Betrieb in die räumliche Struktur der Chesa von Planta eingebunden werden, so die Sammlungsräume als Einbau in der Stallscheune und Veranstaltungs- und Arbeitsbereiche zum Plaz hin.
Verwoben mit der reaktivierten repräsentativen Wohnnutzung in den oberen Geschossen wird die Chesa Planta zukünftig wieder eine ihrer kulturhistorischen Bedeutung entsprechenden Ausstrahlung entwickeln. Sei dies als neuer Standort des Kulturarchives auf die gesamte Region wie auch unmittelbar einen wichtigen Beitrag zum Leben im Dorf leisten können."

Küchensanierungen

Suot Staziun,
Samedan_2020

Nach einer Grobdiagnose der bestehenden Bausubstanz wurde festgestellt, dass die Wohnbauten keine kurz- und mittelfristigen Instandstellungsarbeiten nötig haben. Somit konnten die Rückstellungen für die einen Küchenersatz eigensetzt werden.
 In zwei Etappen werden die Küchen nun erneuert. Die Entscheidungsfindung der Küchenwahl war sicherlich in der Planung die wichtigste Herausforderung. Da die Wohnungen während den Umbauarbeiten bewohnt sind unterliegt die Einhaltung des Terminplans, einem besonderen Augenmerk.

Renovierung

Crusch Alba e Alvetern,
S-Charl_2020

• www.cruschalba.ch

S-charl, im Unterengadin, ist eines der abgelegensten Dörfer der Schweiz. Das nur im Sommer bewohnte Dorf liegt am Ende des Val S-charl bei Scuol, in der Nähe des Nationalparks, und ist im Winter nur mit dem Pferdeschlitten erreichbar. 
Hier finden Sie das Hotel Crusch Alba, ein aus einem ehemaligen Engadiner Bauernhaus umgebautes Gasthaus, inmitten der schroffen und majestätischen Höhen der Alpen, direkt am Schweizer Nationalpark.
 Innen komplett renoviert, bringt die Arve, ein Stück Natur ins Haus und ihr Duft, der alle Räume durchdringt, sorgt für Geborgenheit und Ruhe. Alle Zimmer im Haupthaus haben ein modernes Bad. Einige haben einen kleinen privaten Balkon. 
Der Hotelkomplex besteht aus zwei weiteren Einheiten: Chesa Chasura und Chesa Alvetern. Die Cha Sura bietet einfache Zimmer und eine gemütliche Bibliothek mit Kamin, die allen Gästen zur Verfügung steht. Wenn man die Chesa Alvetern betritt, meint man fast, die Zeit sei stehen geblieben in dem alten Engadiner Haus mit seinen massiven Steinmauern, den tiefen Fensterreihen und dem wenigen Tageslicht. Auch hier sind die Zimmer einfach und haben teilweise ein Gemeinschaftsbad. 
Das Projekt umfasst eine fast vollständige Innenrenovierung der beiden "Dependancen" Cha Sura und Chesa Alvetern, die der ästhetischen Linie des Hauptgebäudes folgt, bei der die zum Teil majestätischen Holzelemente hervorgehoben und betont werden.
 Ziel ist es, nicht nur eine visuelle und materielle Kontinuität zwischen den verschiedenen Gebäuden zu schaffen, sondern vor allem eine sinnliche Erfahrung und eine Flucht aus der modernen Welt, an einem Ort, an dem die Natur der Herr ist und Technologien bewusst beiseite gelassen werden.

Sanierung und Renovation

Chesa Graf,
Samedan_2019

Im alten Dorfteil von Samedan, nur wenige Meter vom Hauptplatz und den Hauptattraktionen entfernt, befindet sich ein großes historisches Haus aus den 1600er Jahren. Die Doppelhaushälfte mit ihrem außergewöhnlich großen, vierstöckigen Giebel dominiert die enge Gasse, und obwohl die Hauptfassade mit denen der Patrizierhäuser vergleichbar ist, hat sie eine gewisse Fernwirkung. 
Eingriffe im Laufe der Jahre haben das äußere und innere Erscheinungsbild verändert, doch nun soll das Gebäude wieder in seinem alten Glanz erstrahlen. Die immens wertvollen historischen Teile werden erhalten und mit der heutigen Technik kombiniert, um optimalen Komfort zu gewährleisten.
 Insgesamt sind 7 Wohnungen, ein Ladengeschäft und eine Tiefgarage geplant, die unterschiedlichen Wohnbedürfnissen gerecht werden.

Umnutzung Reformierte Kirche

Bel Taimpel,
Celerina_2020

• Partner: Kulturarchiv Oberengadin

In enger Zusammenarbeit mit dem Oberengadiner Kulturarchiv arbeiten wir an einem Umnutzungsprojekt der markanten Barockkirche. Die Idee hinter der neuen Nutzung des Bel Taimpel durch das Kulturarchiv Oberengadin ist, dass der Bel Taimpel ein "Schaufenster" für das Kulturarchiv Oberengadin und die Geschichte des Engadins, insbesondere in Bezug auf Celerina, sein soll. Es soll ein Bezug zum aktuellen Zeitgeschehen hergestellt werden und die Barockkirche wird zu einem lebendigen Ort der Kultur.